Die älteste
deutsche Uhrenmarke

KIENZLE_Postkarte_Geschichte

1822.


Als der deutsche Uhrmacher Johannes Schlenker 1822 im süddeutschen Schwenningen ein Uhrenatelier eröffnet, verzeichnete diese Region dank des Erfolgs dieses Industriezweigs einen wirtschaftlichen Aufschwung. Schon gegen Ende des 19. Jahrhunderts musste die dortige Uhrenindustrie jedoch aufgrund hoher Rohstoffpreise und fehlender Arbeitskräfte einen Einbruch hinnehmen. Schlenkers Firma überlebte die Krise, weil sie es verstand, sich geschickt der Zeit und den Gegebenheiten anzupassen und die uhrmacherische Tradition der Region mit modernen, effizienten Fertigungs- und Vertriebsmethoden zu verbinden. Heute heißt dieses Unternehmen KIENZLE und ist die älteste Uhrenmarke Deutschlands.

KIENZLE_Handwerksbetrieb

1855.


Schlenkers Söhne vergrößern den väterlichen Betrieb und organisieren den Vertrieb. Bereits 1855 sind Johannes Schlenkers Uhren so populär, dass er sie in vielen verschiedenen Ländern anbietet. Rund 20 Mitarbeitende fertigen jährlich bis zu 20‘000 Wand- und Pendeluhren.

KIENZLE_Logo_Geschichte

1883.


Der 24-jährige Jakob Kienzle heiratet 1883 in die Familie Schlenker ein. Als er die Firma zusammen mit seinem Schwager Carl-Johannes Schlenker übernimmt, wird sie in Schlenker&Kienzle umbenannt. Jakob Kienzle führt als innovative Prozessoptimierung die Montage standardisierter Einzelteile ein, die in großen Serien maschinell vorgefertigt werden.

KIENZLE_Belegschaft_Geschichte

1899.


Die Uhrenfabrik Schlenker&Kienzle stellt 1899 auf industrielle Produktion um. Schon in den Jahren zuvor war eine Dampfmaschine zum Stanzen von Platinen angeschafft sowie elektrisches Licht in den Werkstätten installiert worden. Als bedeutende Arbeitgeberin beschäftigt sie rund 400 Leute.

KIENZLE_Katalog_Geschichte

1902.


Die Nachfrage nach den Uhren von Schlenker&Kienzle in internationalen Metropolen steigt stetig. 1902 werden Niederlassungen in Mailand, London und Paris eröffnet. KIENZLE bietet gut 500 verschiedene Groß- und Wanduhrenmodelle an.

KIENZLE_Taschenuhr_Geschichte

1904.


Die 1904 lancierte „Strapazier-Taschenuhr“ wird zum Verkaufsschlager. Im Laufe der Zeit entstehen auf Grundlage solider Werke unterschiedlichste Taschenuhren – von repräsentativen Schmuckstücken bis hin zu Zeitmessern mit klarem, nüchternem Design.

KIENZLE_Reisewecker_Geschichte

1905.


Die Reisewecker, die KIENZLE ab 1905 produziert, entsprechen den Bedürfnissen der steigenden Mobilität.

KIENZLE_TonneauUhr_Geschichte

1908.


KIENZLE beginnt 1908, Armbanduhren zu fertigen. Innerhalb der ersten zehn Jahre mit industrieller Herstellung steigert das Unternehmen seine jährliche Produktion auf über zwei Millionen Uhren und Uhrwerke. Die Belegschaft vervierfacht sich auf gegen 1700 Mitarbeitende.

KIENZLE_Autouhr_Geschichte

1910.


Erste Autouhren für Prestigemarken wie Rolls-Royce in England entstehen 1910 in den Ateliers von KIENZLE. Die praktische, wasser- und staubdichte Autouhr mit Acht-Tage-Werk lässt sich einfach durch Drehen der Lünette aufziehen.

KIENZLE_ProduktionNY_Geschichte

1911.


Der Vertrieb des Schwenninger Unternehmens wird weiter internationalisiert: 1911 expandiert KIENZLE nach Übersee und startet in New York, USA, mit seiner vierten Niederlassung.

KIENZLE_Katalog_Geschichte2

1913.


In diesem Jahr, zwei Jahre nach der Expansion, beschäftigt KIENZLE 2500 Menschen und produziert jährlich über drei Millionen Uhren.

KIENZLE_Armbanduhr_Geschichte

1931.


Dem aktuellen Zeitgeist folgend, lanciert KIENZLE 1931 Armbanduhren im Art-Déco-Stil. Die im gleichen Jahr präsentierte „Strapazier-Armbanduhr“ mit dem Werk Typ 051 wird zur Erfolgsgeschichte.

KIENZLE_8Flieferuhr_Geschichte

1932.


1932 macht KIENZLE den wichtigen Schritt in die Aviatik-Industrie. Die Marke entwickelt Cockpit-Instrumente und ebnet so den Weg für die Kreation ihrer 8-Tage-Fliegeruhr.

KIENZLE_bus

1936.


Zeitgemäß ist KIENZLE auch bei der Promotion der Uhren: Der legendäre KIENZLE-Bus dient als mobiler Showroom.

KIENZLE_Armbanduhr1960_Geschichte

1948.


1948 zelebriert KIENZLE den weltweiten Erfolg ihrer mechanischen Uhren mit der berühmten Bauhaus-Linie.

KIENZLE_Autouhrenwerbung_Geschichte

1969.


Bis Ende der 1960er-Jahre hält Kienzle ein Monopol in der Herstellung von Autouhren. Die Firma beliefert berühmte und luxuriöse Marken wie Mercedes Benz, Porsche, BMW, Audi Rolls-Royce, Aston Martin und Jaguar mit Zeitmessern fürs Armaturenbrett.

KIENZLE_LEDUHR_Geschichte

1970.


In den 1970er-Jahren fertigt Kienzle trendige Digital- und Funkuhren. Die gesamte Produktion wächst auf jährlich über sieben Millionen Uhren und Wecker.

KIENZLE_Taschenuhr_Geschichte

1987.


Bis 1987 verkauft KIENZLE weltweit über 300 Millionen Zeitmesser und gehört damit zu den erfolgreichsten Uhrenmarken.

KIENZLE_Postkarte_Geschichte

1995.


Für großes Aufsehen sorgt KIENZLE 1995 mit der Taucheruhr Hyperbar Extreme. Diese ist bis 12‘000 Meter oder 39‘300 Fuß Tiefe wasserdicht – das bedeutet Weltrekord!

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